Edelputze Arten und Anwendung von EU-Vollwärmeschutz.de

Edelputze Arten und Anwendung

von mineralischen Putzen, Silikat- und Acrylputzen

 

Mineralische Edelputze - Scheibenputz, Reibeputz und Strukturputz

 

Die Fassade ist das Aushängeschild Ihres Hauses. Wer seine Fassade mit einem mineralischen Reibeputz oder Scheibenputz versieht, schafft eine strapazierfähige und optisch hochwertige Oberfläche. Im Vergleich zum Reibeputz wird der Scheibenputz hier am häufigsten zur Fassadengestaltung verwendet. Reibeputze sowie auch Scheibenputze erhalten Sie mit verschiedenen Körngrößen. Der Scheibenputz erhalten Sie auch ohne Körnung, in dieser Ausführung wird er als Glattputz bezeichnet. Diese Art des Scheibenputzes (ohne Körnung) kommt jedoch kaum zur Anwendung. Er wirkt, aufgrund der fehlenden feinen Struktur sehr kalt und ist nicht so beliebt und wie der Scheibenputz oder der Reibeputz mit Körnung.

 

Mineralische Edelputze verfügen gegenüber Silicon oder auch Kunstharzputzen über einen wesentlichen Vorteil. Mineralische Edelputze, wie z.B. der Scheibenputz oder der Reibeputz sind diffusionsoffen, hoch atmungsaktiv und extrem wiederstandfähig. Sie sind optimal geeignete Edelputze Putze für Ihre Fassade.

 

Mineralische Reibeputze werden in der Regel nicht gebrauchsfertig geliefert, sondern müssen zunächst mit Wasser angerührt werden.

 

Mineralische Putze binden chemisch ab, Deshalb sollten Sie nie mehr Putz anrühren, als Sie innerhalb von 60 - 90 Minuten verarbeitet werden kann. Achten Sie hier auf die Hinweise vom Hersteller.

 

Die mineralischen Edelputze herhalten durch das Auftragen und anschließende Reiben Ihre Struktur.

 

Für die Verarbeitung mineralischer Reibeputze sollten keine rostenden Behälter oder Werkzeuge verwendet werden. Das Aufbringen sollte mit rostfreier Edelstahltraufel (die Traufe ist eine Glättkelle oder auch Glättscheibe) in Kornstärke erfolgen. Zum Strukturieren wird der noch frische Putz mit der Kunststofftraufel oder Moosgummischeibe rund, waagrecht oder senkrecht oder einheitlich kreisend (Scheibenputz) abgerieben.

 

Hinweis: Reibeputze enthalten Naturkörnungen. Leichte Farbtondifferenzen der Körnung sind deshalb völlig normal. Damit diese Unterschiede bei großen Flächen nicht auffallen, sollten die Eimer nie leergearbeitet, sondern immer wieder mit neuem Material aufgefüllt und durchmischt werden.

 

Silikatputz

 

Bei Sanierungsarbeiten kommt immer häufiger der Silikatputz zu Einsatz. Silikatputze sind extrem langlebig und beugen Rissbildungen vor.

 

Silikatputze verfügten über eine hohe Kriechfähigkeit und verbinden sich ideal mit dem Untergrund. Hierbei wird Wasser entzogen, die Viskosität (Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit) steigt und der Untergrund verfestigt sich.

 

Mit Silikatputze werden Blasenbildungen und das anschließende Abblättern im Bereich von Rissen verhindert. Silikatputze sind Diffusionsoffen, sie entsprechen den Anforderungen, die von Altbau-Untergründen her gegeben sind. Dies trifft auch nach mehrmaligem Anstich mit Silikatfarben zu.

 

Silikatputze sind umweltschonend. Sie werden ohne Abbeizmittel und Tiefgrundierungen aufgebracht. Durch ihre vorwiegend mineralischen Inhaltsstoffe besteht bei Silikatputzen kein Problem bei der Entsorgung. Silikatputze sind nicht brennbar und erfüllen somit die Anforderungen des Brandschutzes.

 

Acrylputz

 

Acrylputze werde vorwiegend für die Gestaltung von Fassaden eingesetzt. Auch eignen sie sich für die dekorative Gestaltung von Innenräumen. Hohe Lebensdauer und auch das Vorbeugen gegen Rissbildung zeichnen Acrylputze aus.

 

Aufgetragen werden Acrylputze mit einer handelsüblichen Malerrolle. Da Acrylputze dickflüssig sind, wird ggf. eine geringe Menge Wasser für einen verbesserten Abrolleffekt hinzugefügt.

 

 

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